Gibt es irgendwelche Zeugnisse dafr, dass das Tandem-Spiel im Lauf seiner Geschichte von namhaften Knstlern wahrgenommen wurde? Zumindest ein deutlicher Hinweis hat sich nun gefunden: In der Donald-Duck-Geschichte äDie schwarze Suppeö. Eigentlich geht es da um einen äSpezial-Tiefseetaucherö, den Donald recht glorreich verk÷rpert und der unter Wasser die seltsamsten Auftr„ge erledigt. Unter anderem soll er einen verschollenen Ehemann suchen. Doch als er ihn findet, denkt Donald als erstes: äEs tut mir richtig leid, ihn mitzunehmen. Er sieht so glcklich aus.ö Denn was sieht der Taucher? Vier Herren an zwei Schachbrettern, die sich unter Wasser vor dem Rest der Menschheit zu verstecken suchen. Was sonst als das Tandem-Spiel kann da ihr Begehr sein? Auch die Physiognomie des Quartetts spricht dafr: Eher unattraktive Brillentr„ger mittleren Alters mit Bauchansatz sind zu sehen, wie sie auch bei Tandem-Turnieren nicht selten anzutreffen sind. Unklar bleibt freilich, warum und wie der geflchtete Gatte in kompletter Alltagsbekleidung in die Taucherglocke gelangte. Kein Zweifel ist aber daran erlaubt, dass es sich hier um hohe Kunst handelt: Dem verstorbenen Zeichner und Autor der Geschichte, Carl Barks, sind mittlerweile selbst in Deutschland schon gro˜e Ausstellungen gewidmet worden, und die šbersetzung stammt von der unter den organisierten Donaldisten als einzig wahre deutsche Stimme des Meisters anerkannten Erika Fuchs. Ganz nebenbei vermag diese Comic-Seite eine erste Antwort auf eine weitere Frage zu geben: Wie alt ist eigentlich das Tandem-Spiel? Die Geschichte jedenfalls stammt aus den 1960er Jahren und wurde in Deutschland erstmals 1966 publiziert. Die hier gezeigte Druckfassung haben wir dem Band 56 der Reihe äDie besten Geschichten mit Donald Duckö aus dem Jahr 1998 entnommen.
Don Toemmel * 8.1.2003

Are there any signs about bughouse being shown in works of art? At least one picture is now to be known: In a story about Donald Duck making his money as a diver. Strange things happen to him under water - and strange customers he has: Once he shall look out for a lost husband. Finding that guy, DonaldÆs first thought is: äHe looks so happyö. Well - what does he see? Four men sitting on two chess boards, trying to hide in the waters... What else then bughouse itself could have made them go that far? And their mere looks add to that argument... But art it is, let there be no doubt about it! The painter and author of that very story, Carl Barks, has been honored even during his late lifetimes with exhibitions of his enormous work done for the Walt Disney studios. For now, we only can provide a german version of this comic page. The original version was printed first in the issue 292 of a series called Walt DisneyÆs Comics and Stories during the early 1960s. This, however, provides a first clue to another important question: How old is bughouse?
Don Toemmel * 8.1.2003